Partner/Gruppe
Körperteile kleben aneinander
· Aus Fortbewegung einen Partner finden, auf Ansage mit einem Körperteil zusammenkommen und sich gemeinsam weiter bewegen
· Eine Reihenfolge mit verschiedenen Körperberührungspunkten festlegen und dazu Bewegungsmöglichkeiten ausprobieren
· Verschiedene Qualitäten schieben, drücken, ziehen, anlehnen herausarbeiten und üben
(Idee von Miriam Leysner)
Bewegungsfolgen und -kombinationen
1. Ein Schrittmuster aus 4 Schritten, 3 x klatschen und einer ½ Drehung entwickeln; das Klatschen durch Sprünge am Ort ersetzen
2. Paarweise das Schrittmuster zeigen
(Idee: Miriam Leysner)Gestaltungsideen zum eigenen Namen
· entsprechend der Anzahl der Silben im eigenen Namen eine Bewegungsfolge finden
· jeder zeigt der Gruppe seine Folge
· alle erlernen die Bewegung der anderen mit Hilfe von Schatten und Spiegel
· Zusammensetzung der Bewegungsideen zu einer „Namenschoreographie“
(Idee von Miriam Leysner)
Schlange
· Einzeln in Schlangenlinien durch den Raum, seinen eigenen Weg gehen oder sich jemandem anschließen
· Als Gruppe sich in einer Schlange (hintereinander) fortbewegen
· paarweise. A bewegt seine Hand wie eine Schlänge, B folgt mit seinem Körper der Handbewegung
· die Schlänge ‚beißt’: mit dem Körperteil reagieren, in das ‚gebissen’ wurde
· a berührt 2 Punkte am Körper von B; zwischen den Punkten fließt das ‚Gift der Schlange’ durch den Körper (Wellenbewegung zwischen den Punkten)
· durch den Raum gehen, auf Zählzeiten (8, 4, 2) eine Körperwelle ausführen
· Gruppe im Kreis: eine Welle weiter gebe
(Idee von Miriam Leysner)
Monster
· Atomspiel: 3 Kinder mit je 3 Körperteilen am Boden ergibt ein Mini-Monster (wie viele sind das Körperteile insgesamt?)
· Bei Musikstopp werden Mini-Monster zu Riesen-Monstern mit verschiedenen Eigenschaften (hoch, dünn, vielköpfig, dick, rund, eckig ...)
· Aus 2 Mini-Monstern ein Riesen-Monster bauen
(Idee von Alexandra Selonke)
Sitzen/Sitzpositionen (mit Stühlen)
· „Reise nach Jerusalem“-Spiel
· Bewegungsaufgaben mit, auf, um, unter dem Stuhl (jeweils auf Musikstopp)
· Verschiedene Sitzpositionen auf dem Stuhl ausprobieren (an Situationen z. B. in der Schule, beim Zahnarzt im Wartezimmer, im Kino ... oder Stimmungen wie langweilig, aufgeregt, ängstlich, interessiert ...)
· 3 – 4 Positionen in Kleingruppe festlegen und üben
· Synchronisieren durch Anpassen an Zeitvorgabe zur Festlegung eines Ablaufs (8 – 4 – 2 ZZ) = ‚Routine’
· Routinebruch: einzeln steigen aus dem Ablauf aus und wieder ein (Gruppe macht weiter oder verharrt)
· Festlegen der Anfangs- und Endposition, der Rotuinebrüche, des ‚Aufgangs’ auf Bühne
(Idee von Alexandra Selonke)
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Körperwahrnehmung/Bewegungstechnik
Beugen und Strecken der Wirbelsäule/Contract & Release
Angebrannte Pizza
In der Rückenlage sich ausbreiten und über die Seite zusammen ziehen, nach dem dritten Mal aufschrecken in den Grätschsitz (die Pizza ist angebrannt!), mir geradem Rücken nach vorne neigen und über die Seite wieder ablegen.
Tote Ratte
Im Fersensitz den neugierig gestreckten Rücken nach vorne neigen, voller Angst zurückziehen (contract), mit Hilfe der Arme abdrücken und gestreckten Rücken wieder nach vorne neigen, weiter, so dass der Po abhebt, erneutes Zurückziehen; allen Mut zusammen nehmen und die ausgedrehten Armen von hinten nach vorne vor den Körper führen, dabei in den Kniestand, mit Ganzkörperspannung in den stütz fallen und über die Bauchlage wieder in die Ausgangsposition rollen
Aschenputtel
Im Fersensitz mit den Händen in hohem Tempo über den Boden wischen (vor und rück), dabei die Wirbelsäule strecken und beugen, weiter wischen im Halbkreis nach rechts und links bis zum Umfallen, über die Seite weiter rollen bis zur Ausgangsposition
Zur Lockerung der Hände: Hände in Honigtopf fallen lassen und Honig abtropfen lassen
Päckchen verschicken
In Kauerstellung (Päckchen) über die Raumdiagonale rollen, dabei Beine angewinkelt lassen, Arme öffnen und schließen (zur Einhaltung der Bewegungsrichtung: über eine Brücke rollen)
Sonnenbad
In Rückenlage Kopf anheben und gucken, Arme ziehen hoch (über die Reling gucken, an imaginärer Kordel ziehen) in den Sitz, Sonnenbad nehmen durch Neigung des Rumpfes nach hinten, Oberkörper nach vorne fallen lassen und wieder abrollen
Bei Hofe zu Tisch
Im Sitz mit übereinandergelegten, angewinkelten Beinen die arme auf den ‚Armlehnen’ ruhen lassen, Wirbelsäule aufrichten: auf das Abendessen warten, und vor Langeweile in den Schlaf fallen, aufschrecken und das Tischtuch glatt ziehen, gähnen und sich mit den Armen zur Seite strecken; den Tisch umstoßen (rechtes Bein mit gebeugtem Fuß vorschnellen lassen), mit Schwung des Rechten Beines nach hinten über den Rücken abrollen in Ausgangslage zurück.
(Idee: Ulla Geiges)
Schwingen
Schleudergang:
zur Vorbereitung von Frontalschwüngen die Arme schleudern bis die Hand kribbelt
Hexenkessel:
in 4. Position, plié, Arm schwingt über außen nach oben und holt sich eine Zutat vom Regal, rührt diese schnell vor dem Körper in den Kessel
Honigtropfhände:
die Honigfäden an den Ellbogen ziehen die Arme nach oben bis in die Hochhalte, Arme schwingen mit Rumpfbeuge vor und zurück
Im Bus
Mit einer Hand sich an der Halteschlaufe festhalten, sich hängen lassen, dann zur Seite schwingen, um sich den Schweiß abzuwischen.
(Idee: Ulla Geiges)
Körperachsen
Prinzessin und Zwerg:
Prinzessin geht über die Raumdiagonale auf Ballen (tippelnd, stolzierend, senkrechte Achse), begegnet dem Zwerg, der auf ganzem Fuß, in gebeugter Haltung einen Sack über der Schulter tragend in doppeltem Tempo durch den Raum stapft. Weiterführung durch Stolpern über einen Felsklotz, fallen, abrollen und wieder aufstehen
Grünes Auge
Schnell losrennen und plötzlich stoppen, denn man hat was Interessantes schräg oben an der Decke (diagonale Achse) entdeckt, darauf zustreben, Fersen bleiben aber am Boden, Arme hinzunehmen
(Idee: Ulla Geiges)
Gewicht/Schwerkraft/Erdung
der Baum
Partner stehen dicht beieinander, bilden einen Baum. Ein Teil des Baumes (B) stirbt ab, gleitet an dem noch lebenden Teil (A) ab in die Hocke. A legt sich über B, B gleitet in die Bauchlage und rollt sich ab. Beide versuchen aufeinander zu reagieren.
Huckepack
A legt sich bäuchlings über B, der seinen Rumpf vornüber hängen lässt. B macht kleine impulsgebende Schritte, A, schwingt mit. B richtet sich auf, so dass A wieder auf die Füße gleitet und B unter den Armen mit in die Rumpfvorbeuge nimmt . Fließender Rollentausch.
Mühle
A und B stehen sich mit Handfassung gegenüber, gehen in die leichte Kniebeuge, lehnen sich nach außen und drehen sich in kleinen, schnellen Schritten im Kreis. Nach gemeinsamer Abstimmung lässt ein Partner los.
(Idee: Ulla Geiges)
Vom Malen zum Tanzen
Ein Bogen Papier oder Pappe wird mit schwarzer Farbe wie folgt eingeteilt: eine Raute teilt das Rechteck in eine große Fläche in der Mitte und vier freie Ecken. Ein Kreis mitten in der Raute bildet eine zentrale Fläche.
· 3 – 4 Teilnehmer setzen sich an die Ecken einer Malfläche. Jeder darf in seiner Ecke, seinem Zuhause mit einer von ihm ausgewählten Farbe malen. Auf Signal darf reihum in das nächste Feld, die Raute, gemalt werden. Der Kreis bleibt unberührt. Dabei darf jeder bestimmen, wann er aufhört. Malt er wieder in sein Zuhause, ist der Nächste dran usw. Er darf sich auch fortbewegen, z. B. um die Malfläche herum. Zum Schluss wird auf ein Zeichen der Kreis in der Mitte von allen Mitspielern gleichzeitig bemalt. Die Gruppe soll ohne zu sprechen, einen gemeinsamen Anfang und Schluss finden.
· Die Bilder werden in der Großgruppe betrachtet und besprochen. Was fällt auf? Was kehrt immer wieder? Wo sind Akzente? Welche Bewegungen sind erkennbar? Welchen Charakter hat das Bild?
· Jede Kleingruppe entscheidet, von welcher Perspektive ihr Gemälde betrachtet werden soll und gibt dem Bild einen Namen. Dann soll sie ihr Bild vertanzen. Anhaltspunkte können die einzelnen Phasen der Entstehung sein, die Erinnerung an den Rhythmus des Malens, auch Motive in der Bewegungsform, im Raum bzw. oder auch die Gesamtaussage.
(Idee: José Posada) |